Wie kommt es zu einer Karies …

Auch bei gründlicher Zahnpflege können Zähne durch Kariesbakterien geschädigt werden. Ist es bereits zu einer Karies gekommen, ist der Schutz der sogenannten „Pulpa“ (des Zahnmarks) vor eindringenden Bakterien das wichtigste Behandlungsziel. Karies ist eine Erkrankung des Zahnhartgewebes, die durch eine bestimmte Form von Bakterien ausgelöst wird. Bei ungenügender Zahnpflege oder schlechter Mineralisierung der Zähne greifen diese Bakterien zunächst den Zahnschmelz an und dringen dann in das Dentin (Zahnbein) vor. Die fortschreitende Zerstörung des Zahns führt zu Schmerzen und Löchern bis hin zum Zahnverlust.

... und was lässt sich dagegen tun?

Die beste Möglichkeit, einer Karies vorzubeugen, ist eine gute Zahnpflege und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Regelmäßiges und richtiges Putzen, der Einsatz von Zahnseide, die professionelle Zahnreinigung und die Reduzierung des Zuckerkonsums verhindern die Bildung von Zahnbelag, der eine regelrechte Brutstätte für Kariesbakterien ist. Kommt es dennoch zu einer Karieserkrankung, ist das oberste Ziel jeder Behandlung der Zahnerhalt. Deshalb gilt es, bereits vorhandene Zahnschäden zu beseitigen, um ein Voranschreiten der Karies zu verhindern. Dazu wird das kariöse Zahngewebe entfernt und der Zahn bakteriendicht verfüllt. Als Füllmaterial dienen hier oftmals Gold, Keramik oder ein spezieller, schnell aushärtender Kunststoff.

Möglichkeiten der Kariesbehandlung:

Kunststofffüllungen

Kunststofffüllungen werden im weichen Zustand in den Zahn eingefüllt und härten dort aus. Der Nachteil daran: Sämtliche Füllmaterialien schrumpfen mit der Zeit, durch den entstehenden Spalt zwischen Zahn und Füllung können Bakterien eindringen und eine neue Karies verursachen. Deshalb müssen Füllungen nach ein paar Jahren erneuert werden.

Inlays

Wer eine dauerhafte Lösung wünscht, setzt deshalb auf ein sogenanntes „Inlay“. Dabei handelt es sich um ein passgenau angefertigtes Werkstück aus Gold oder Keramik, das in den Zahn eingeklebt wird. Üblicher¬weise sind für diese Form der Versorgung zwei Be¬handlungstermine erforderlich: In einer ersten Sitzung wird die Karies entfernt, ein Abdruck vom präparierten Zahn genommen und eine provisorische Füllung eingebracht. Ein Dentallabor fertigt das Inlay an, welches in einer zweiten Sitzung eingesetzt wird.

Cerec – Keramische Kronen und Inlays

Eine optimale Lösung bietet auch das sogenannte Cerec-Verfahren, bei dem in nur einer Sitzung ein hochwertiges Keramikinlay lasergenau angepasst und eingesetzt wird. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier >